Flüchtlings-Ambulanz

Psychosomatik

Leiterin:
Prof. Dr. (TR) Yesim Erim

Flüchtlings-Ambulanz

Zeiten

Montag: 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr

Ort

Hartmannstraße 14
(Kussmaul-Forschungscampus)
1. Gebäude links, mittlerer Eingang

Kontakt für Terminvergabe

Sekretariat der Psychosomatischen Ambulanz
Montag bis Donnerstag 07.00 - 15.30 Uhr
Freitag 07.00 - 12.45 Uhr
Telefon: 09131 85-34899

Hinweis

Viele der Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland selbst oder bei Mitgliedern ihrer Familie traumatische Ereignisse, z.B. Verfolgung, körperliche Misshandlungen, Folter und Mord, erlebt. Diese Erlebnisse können zur Entstehung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen. Dabei leiden die Betroffenen an Intrusionen, Albträumen, Flashbacks u.a. Symptomen. Deutschen Studien zufolge, leiden etwa 40 bis 50 Prozent der erwachsenen Flüchtlinge an einer PTBS. Eine Behandlung der PTBS ist unerlässlich, da sie sonst einen chronischen Verlauf annehmen kann. Psychotherapie ist dabei die Behandlungsmethode erster Wahl und eine Monotherapie mit Psychopharmaka reicht oft nicht aus. Bei traumatisierten Flüchtlingen ist Psychotherapie mit Dolmetschern genauso wirksam, wie Psychotherapie in der kein Dolmetscher benötigt wird. Als Traumafolgestörung können neben PTBS auch weitere psychische Erkrankungen, u.a. affektive Störungen und andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, entstehen. Ziel der Spezialambulanz für traumatisierte Flüchtlinge ist ein psychosomatisches Angebot mit psychotherapeutischen Interventionen. Hierzu zählen Einschätzung sowie diagnostische Abklärung in Bezug auf mögliche Traumafolgeerkrankungen, ambulante Kriseninterventionen und arabischsprachige Gruppentherapie bei Flüchtlingen mit Traumafolgestörungen (begleitet von Sprach- und Kulturmittlern). Die Spezialambulanz für traumatisierte Flüchtlinge kooperiert mit der Stadt Erlangen und dem Arbeiter-Samariter-Bund.

Für die Gespräche wird ein Behandlungsschein über das Amt für Soziales benötigt. Zudem sollte der Patient / die Patientin von einem Übersetzer begleitet werden.

Ansprechpartner:

Dr. E. Georgiadou / Dr. K. Graemer

 

 

 
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
 
 
 
Bitte tragen Sie Ihren Namen und gültige E-Mail-Adresse(n) ein!
X zum Schließen

Zusammenfassung